Heldinnen auf ihrer Reise zu einem nachhaltigen Lebensstil

 |  Ein Workshop in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau


Ende Mai beschäftigten sich die Schülerinnen der 2HME, die nicht in Sachen Erasmus+ unterwegs waren, mit dem Thema „nachhaltiger Lebensstil“. Lothar Greger vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau gestaltete dazu einen Workshop, bei dem Fairtrade und die Bedingungen für eine ökologische Produktion von Lebensmitteln im Mittelpunkt standen. Es ging aber auch darum, wie sich unsere Erde über die Jahre hinweg verändert hat und sich in Zukunft noch verändern wird.

Den Ausgangspunkt bildeten die eigenen Konsumgewohnheiten und es kristallisierte sich heraus, dass viele aus der Klasse gerne Produkte aus ökologischem Anbau kaufen, wobei der höhere Preis dann doch oft bewirkt, dass zum konventionellen Produkt gegriffen wird.

„Generell hat uns gefallen, dass wir viel mehr über unseren Planeten Erde erfahren haben, denn er verändert sich leider nicht ins Positive, sondern wird immer mehr und mehr von der Industrie zugepflastert. Es hat auch Spaß gemacht, dass wir mit nur 2 € einkaufen gehen mussten und so sahen, was es eigentlich noch um dieses Geld zu kaufen gibt“, meint Katharina aus der 2HME.

In einem weiteren Schritt entwickelten die Schülerinnen in Form von Drehbüchern und Rollenspielen Ideen, wie sie bei ihren Freunden oder ihrer Familie ein Umdenken hinsichtlich Lebensstil bewirken könnten ohne allzu "lehrmeisterlich" aufzutreten. „In Summe waren es drei sehr interessante Tage, an denen wir viel Neues kennenlernten und zum Nachdenken angeregt wurden.“ [Text: Katharina Auer, 2HME]