HAK Lambach zu Gast bei der HOFER KG in Sattledt

 |  50 Jahre Erfolgsgeschichte im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel | Ein kurzer Bericht: Die Zweigniederlassung Sattledt versorgt rund 70 HOFER-Filialen in Oberösterreich und Salzburg täglich mit frischer Ware. Die logistischen Prozesse dahinter und die wirtschaftlichen Strategien des erfolgreichen Handelsbetriebes standen im Mittelpunkt der Betriebsbesichtigung.


Am Standort Sattledt angekommen wurden die Schülerinnen und Schüler des IV. Jahrganges in der Zweigniederlassung begrüßt. Es gab einen umfassenden Einblick in die Unternehmensgeschichte und die Positionierung des Unternehmens HOFER KG.

Wie hat sich die HOFER KG entwickelt?

Seit 1968 gehört die österreichische HOFER KG zur ALDI SÜD-Gruppe und bietet mittlerweile mehr als 11000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz in einem Großunternehmen auf Wachstumskurs. Ausgehend vom Erfolgskonzept „Höchste Qualität zum günstigsten Preis” stehen das Diskont-Prinzip, maximale Kundenfreundlichkeit und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt aller Überlegungen.

Wie viele Artikel bilden das Sortiment?

Das Stammsortiment einer HOFER-Filiale beinhaltet etwa 1000 Artikel des täglichen Bedarfes, wobei der Anteil der Eigenmarken bei 90 % liegt.

Wie ist die HOFER KG organisiert und warum schauen alle Filialen gleich aus?

Das österreichische Filialnetz umfasst derzeit 480 Märkte, die ausgehend von sieben Zweigniederlassungen verwaltet und versorgt werden. Bei der Errichtung von Filialen wird darauf geachtet, dass die erprobten und bewährten Anordnungsregeln eingehalten werden. Diese Regelmäßigkeit soll dem Kunden ein effizientes Einkaufserlebnis bieten und vereinfacht gleichzeitig die Artikelverwaltung.

Erobert HOFER auch Märkte außerhalb Österreichs?

Die HOFER KG steuert von Österreich aus auch Zweigniederlassungen in den Ländern Schweiz, Slowenien, Ungarn und Italien. Es stellt eine besondere Herausforderung dar, die spezielle Diskont-Philosophie mit den länderspezifischen Besonderheiten zu verknüpfen. So haben viele österreichische Mitarbeiter die Eröffnung der italienischen Filialen im Frühjahr 2018 begleitet und unterstützt.

Gestärkt mit Süßigkeiten, Obst und Getränken ging es anschließend zu einer Besichtigung des Lagers der Zweigniederlassung Sattledt.

Ein Lager, in dem nicht längerfristig eingelagert wird?

In der beeindruckend großen Lagerhalle sucht man vergeblich nach Hochregalen oder Robotern. Die unterschiedlichsten Waren befinden sich ebenerdig auf Paletten. „Die von unseren Lieferanten angelieferten Waren bleiben oft nur wenige Stunden im Lager. Häufig erfolgt ein rascher Umschlag, damit die Ware möglichst frisch in den Filialen angeboten werden kann“, erläuterte der Logistikleiter bei der Führung durch die Gänge im Lagerbereich.

Nach einem kurzen Abstecher in das Tiefkühllager (- 23 °C) konnten sich die Schülerinnen und Schüler in einem Schulungsraum bei einer Verkostung von BACKBOX-Produkten selbst vom Geschmack der Backwaren überzeugen.

Welcher Grundsatz bleibt uns besonders in Erinnerung?

HOFER ist ein modernes Unternehmen, das aber bewusst darauf verzichtet, bei Trends als „First Mover“ aufzutreten. „Meist ist es betriebswirtschaftlich vernünftig, aus den Erfahrungen der „First Mover“ zu lernen und anschließend als „Best Mover“ zu überzeugen“, beschreibt der junge Manager die Unternehmenskultur.

Wichtige Fragestellungen rund um den Personaleinsatz wurden in einer offenen Diskussion ebenso angesprochen. Bei einem Rundgang durch die Büroräume konnten sich die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck vom Arbeitsalltag im Verwaltungsbereich verschaffen und im Anschluss erhielten sie wertvolle Tipps für die Bewerbungsphase.

Wir danken der HOFER KG für ihre Zeit und für die Offenheit bei der Beantwortung unserer Fragen!

Bild: HOFER KG