Zu Beginn vermittelte Mag. Berg wichtige theoretische Grundlagen rund um das Thema Alkohol. Dabei wurden unter anderem die Aufnahme und der Abbau von Alkohol im Körper, die Auswirkungen auf Wahrnehmung, Reaktionsfähigkeit und Konzentration sowie aktuelle Unfallstatistiken besprochen. Besonders eindrucksvoll waren die Beispiele aus der Praxis, die zeigten, welche Folgen alkoholisiertes Verhalten im Straßenverkehr haben kann.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Themen Gruppenzwang, Verantwortung und persönliche Entscheidungen. Gemeinsam wurde diskutiert, weshalb Jugendliche häufig unter Druck geraten und wie man in solchen Situationen selbstbewusst und verantwortungsvoll handeln kann. Auch die rechtlichen und persönlichen Konsequenzen von Alkoholkonsum wurden thematisiert.
Für besonderes Interesse sorgte das praktische Experiment mit der Rauschbrille. Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei selbst erleben, wie stark Alkohol das Sehvermögen, die Koordination und das Reaktionsvermögen beeinträchtigt. Einfache Aufgaben wurden unter diesen Bedingungen schnell zu einer Herausforderung und machten die Risiken von Alkoholeinfluss unmittelbar spürbar.
Der Workshop bot viele interessante Informationen, förderte den Austausch in der Gruppe und sensibilisierte die Jugendlichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol. Die Veranstaltung stellte damit einen wertvollen Beitrag zur Präventionsarbeit und zur Verkehrssicherheit dar.