Im Workshop wurden Fakten zu Rauchen und nikotinhaltigen Produkten vermittelt, ebenso wie Motive für und gegen das Rauchen. Die Teilnehmenden erhielten Tipps zum Nichtrauchen und lernten Strategien kennen, um Stress ohne Suchtmittel zu bewältigen. Besonders spannend war die Diskussion über Mythen und Wahrheiten rund um das Rauchen – etwa, dass auch gelegentliches Rauchen schädlich ist und Passivrauchen ernsthafte Risiken birgt.
Aktuelle Trends: Während das klassische Zigarettenrauchen in Österreich seit Jahren rückläufig ist, greifen immer mehr junge Menschen zu neuen Nikotinprodukten. Dazu zählen E-Zigaretten (Vapes, oft aromatisiert), Tabakerhitzer sowie Nikotinbeutel (Pouches, auch Snus genannt). Diese Produkte gelten als „Lifestyle-Produkte“ und sind besonders bei Jugendlichen beliebt. Studien zeigen, dass der Konsum von E-Zigaretten und Nikotinbeuteln in den letzten Jahren stark zugenommen hat – teilweise kompensiert dies den Rückgang beim Rauchen klassischer Zigaretten. Expertinnen und Experten warnen: Auch diese Produkte enthalten Nikotin, machen schnell abhängig und bergen gesundheitliche Risiken wie Herz-Kreislauf-Probleme oder Zahn- und Mundschäden.
Angesichts dieser Entwicklungen wurde im Workshop deutlich, wie wichtig Präventionsarbeit ist. Die Schülerinnen der 1HME konnten viele neue Erkenntnisse gewinnen und einen bewussteren Blick auf das Thema Sucht entwickeln.