Verkehrspsychologe klärt über die Wirkung von Drogen auf

 |  Die Schülerinnen und Schüler der 2ABHK hatten kürzlich die Gelegenheit, an einem aufschlussreichen Workshop zum Thema „Drogen und ihr Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit“ teilzunehmen. Als Experte zu Gast war Mag. Ernst Berg, erfahrener Verkehrspsychologe und Referent der Initiative Sicher unterwegs (AUVA).


Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen verschiedener legaler und illegaler Substanzen – von Alkohol über Cannabis bis hin zu Amphetaminen, LSD und Kokain – auf den menschlichen Körper und die Wahrnehmung. Wie lange bleiben Drogen im Körper nachweisbar? Wo beginnt Missbrauch? Und welche gesetzlichen Konsequenzen drohen bei Verstößen? Diese und viele weitere Fragen wurden mit dem Fachmann diskutiert.

Besonderes Interesse galt den gesetzlichen Grenzen, ab denen eine verkehrspsychologische Nachschulung angeordnet wird, sowie dem Ablauf einer solchen Maßnahme. Der deutliche Anstieg von Drogendelikten im Straßenverkehr zeigt, dass Aufklärung und Sensibilisierung essenziell sind, um mehr Verantwortungsbewusstsein zu schaffen.

Neben der Theorie konnten die Schüler/innen auch praktische Erfahrungen sammeln: Mithilfe einer sogenannten Rauschbrille, die eine Alkoholisierung von 0,8 Promille simuliert, wurde eindrucksvoll verdeutlicht, wie stark sich Sichtfeld, Wahrnehmung und Distanzgefühl unter Alkoholeinfluss verändern.

Das wichtigste Fazit des Tages: Verantwortung übernehmen, Nein sagen bei Gruppendruck und sich selbst sowie andere nicht unnötig in Gefahr bringen. Abschließend betonte Mag. Berg mit einem Augenzwinkern:

„Ihr seid mir sehr sympathisch – aber ich hoffe, euch nicht wiederzusehen!“ – zumindest nicht in seiner Funktion als Kursleiter für Nachschulungen oder bei verkehrspsychologischen Untersuchungen.

Ein Workshop, der nachhallt und hoffentlich dazu beiträgt, dass die Teilnehmerinnen künftig verantwortungsbewusst und sicher unterwegs sind.