Die Anreise erfolgte mit dem Zug, und am Bahnhof wurden die Teilnehmer*innen herzlich von ihren Gastfamilien empfangen und in ihr neues Zuhause auf Zeit gebracht.
Bereits am Montag startete das Abenteuer in der Partnerschule mit Kennenlernaktivitäten, bevor es hinaus in die „Stadt der Drachen“ ging. Bei einer Rätsel-Rallye durch Ljubljana entdeckte die Gruppe spielerisch die slowenische Hauptstadt, löste knifflige Aufgaben, erkundete historische Plätze und lernte Land und Leute auf kreative Weise kennen.
Am Dienstag führte ein Ausflug in die idyllische Stadt Kočevje. Dort besuchten die Schüler*innen ein Museum und erfuhren mehr über die Geschichte der Gottscheer, einer ehemaligen deutschen Sprachinsel in der Region Gottschee, die bis zum Zweiten Weltkrieg existierte. Nach einem leckeren Mittagessen blieb noch Zeit, die wunderschöne Umgebung rund um einen kleinen See zu erkunden und den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Kreativität: In einem Comic-Workshop setzten die Schüler*innen ihre Erlebnisse und Eindrücke künstlerisch um. Anschließend besuchten sie ein weiteres Museum, um ihr Wissen über die slowenische Kultur und Geschichte zu vertiefen.
Am Donnerstag ging es nach Nova Gorica, eine Stadt direkt an der italienischen Grenze. Hier beschäftigte sich die Gruppe mit dem Thema Grenzen und Zusammenhalt – passend zum diesjährigen Erasmus+-Motto „My hope, your hope“. Auch in Nova Gorica, der Kulturhauptstadt Europas 2025, sammelten die Teilnehmer*innen viele spannende Eindrücke und neue Perspektiven.
Am Freitag fand in der Schule eine Abschlussrunde statt. Gemeinsam gestalteten die Schülerinnen ein großes Baum-Bild, dessen Blätter sie mit ihren Hoffnungen und Wünschen bemalten – ein Symbol für das Erasmus+-Motto und den Zusammenhalt über Ländergrenzen hinweg. Anschließend erhielten alle Teilnehmerinnen ihre Zertifikate und machten sich mit vielen neuen Erfahrungen und Erinnerungen im Gepäck auf die Heimreise mit dem Zug.
Das Erasmus+-Projekt bot den Schüler*innen nicht nur die Möglichkeit, neue Orte und Kulturen kennenzulernen, sondern auch ihre interkulturellen Kompetenzen zu stärken, Freundschaften zu schließen und Kreativität zu entfalten.
Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Prof. Penninger und Frau Prof. Hufnagel-Graml für die Begleitung dieser unvergesslichen Woche!